Gebäude

Innenansicht des HfG-Gebäudes

Innenansicht des HfG-Gebäudes: Blick in die sogenannte "Säge", 1955
Foto Ernst Hahn

Studentenwohnturm

Studentenwohnturm und Durchgang zu den Ateliers, 1955
Foto Ernst Hahn

»Bei der Konzeption der Hochschulgebäude in Ulm war es meine Absicht, unkomplizierte Raumfolgen und Möglichkeiten des Gebrauchs, komplex, wie sie sind, miteinander in Beziehung zu bringen. Der Ort sollte einen speziellen Charakter haben; zugleich wollte ich, dass Zusammenhänge wie ein roter Faden sichtbar werden. Der einheitliche Eindruck der Gebäude resultiert vielleicht auch daher, dass alles das Einfachstmögliche war.«

(Max Bill in: »form. Zeitschrift für Gestaltung«, Heft 144, 1993, S. 51-52.)

Das Gebäude der HfG Ulm ist eines der ersten Bauten in Deutschland, das in Stahlbeton-Skelettbauweise errichtet wurde. Für alle Konstruktionsteile, alle Außenflächen und sichtbaren Innenwände wurde der Sichtbeton in glatten Schalungen gegossen. Die Fenster sind in Holzverbund ausgeführt, die Türen ebenfalls aus Holz.

Nach Osten erstrecken sich die Studentenwohnhäuser. Im Wechsel von Flach- und Hochbau stehen zwei Atelierreihen und ein vierstöckiger Wohnturm, alle verbunden durch einen langen Gang. Die Häuser, in denen ein Teil der Dozenten wohnten, befinden sich in unmittelbarer Nähe, westlich vom Schulgebäude.

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