Geschichte

Ausstellung von Arbeiten der Studierenden

Ausstellung von Arbeiten der Studierenden und Dozenten in der Mensa und Aula der HfG, 1958
Foto Wolfgang Siol

»Die HfG ist nicht nur eine Schule, an der man eine bestimmte Fachausbildung erhält; die HfG ist vielmehr eine Gemeinschaft, deren Mitglieder dieselben Intentionen teilen: der menschlichen Umwelt Struktur und Gehalt zu verleihen«.

(Tomás Maldonado, »Eröffnungsrede des Rektors der HfG«, am 5.10.1964)

Die Hochschule für Gestaltung Ulm war ein internationales Zentrum für Lehre, Entwicklung und Forschung im Bereich der Gestaltung industrieller Erzeugnisse. In fünf Fachgebieten - Produktgestaltung, Visuelle Kommunikation, Bauen, Information und Film - wurden Gestalter ausgebildet. Das Studium dauerte vier Jahre und wurde mit einem Diplom abgeschlossen. Der Unterricht bestand aus der Abteilungsarbeit, die dem praktischen Entwerfen gewidmet war und den für das Gestalten benötigten theoretischen Fächern. An der Ulmer Schule wurden Lehrstoff und Lehrmethoden für ein neues Berufsbild, das des Designers, erarbeitet. Das stetig weiterentwickelte pädagogische Konzept ist zu einem Modell geworden, das nach wie vor in der Designausbildung Relevanz hat.

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