Geschichte

Hans Scholl

Hans Scholl
© Manuel Aicher

Sophie Scholl

Sophie Scholl
© Manuel Aicher

»... fangen wir an, hier in Ulm ...«

(studio null, »fangen wir an«, Typoskript vom 16.6.1948)

Inge Scholl und Otl Aicher engagierten sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges beim Aufbau der Ulmer Volkshochschule (vh). Durch politische Bildung und Gestaltung der Umwelt sollte das demokratische Denken gefestigt und die Entstehung einer neuen Kultur gefördert werden.
Im Gedenken an ihre Geschwister Sophie und Hans Scholl, die als Mitglieder der Widerstandsgruppe »Weiße Rose« 1943 von den Nationalsozialisten hingerichtet worden waren, gründete Inge Scholl die Geschwister-Scholl-Stiftung. Diese wurde Trägerin der künftigen HfG. Ab 1949 planten Inge Scholl, Otl Aicher und Hans Werner Richter eine politisch und geisteswissenschaftlich orientierte Schule in Ulm. Durch ihren Kontakt zu Max Bill verlagerte sich der Schwerpunkt der Lehre in Richtung Gestaltung. John McCloy, der für Deutschland zuständige amerikanische Hochkommissar, die norwegische Europahilfe und die Bundesfinanzdirektion unterstützten das Projekt finanziell.

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