Geschichte

Plenarsitzung der Mitglieder der HfG

»Heroisch war nicht das Ende der HfG, sondern die Hoffnung am Anfang. Die HfG ist nicht zu messen an dem, was sie erreichte, sondern an dem, was zu erreichen ihr verwehrt blieb«.

(Gui Bonsiepe, »ulm 21«, 1968)

All die internen Auseinandersetzungen, die einerseits das »Experiment HfG« förderten und der Institution immer neue Impulse gaben, boten andererseits Anlass zu heftiger Kritik. So debattierte der Baden-Württembergische Landtag wiederholt über die Förderungswürdigkeit der Hochschule. Hinzu kam die hohe Verschuldung der Geschwister-Scholl-Stiftung, die dazu führte, dass Dozenten entlassen und Lehrveranstaltungen reduziert wurden. Im November 1968 beschloss der Landtag, die Zuschüsse zu streichen. Der Hochschulbetrieb wurde daraufhin unter Protest Ende 1968 eingestellt.

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Versammlung der HfG in Februar 1968
Fotos Gloria Naubur-Gassmann

Plenarsitzung der Mitglieder der HfG am 19.02.1968, in der die Autonomie der HfG gefordert wurde