Forschungsprojekt

Workshop

Raus aus der HfG Ulm: die Öffentlichkeit der Gestaltung

hfg-archiv

Hochschule Pforzheim, 15./16. Februar 2018

Die Projektgruppe „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm 1953 – 1968“ lädt zu einem zweitägigen Workshop nach Pforzheim. Im Rahmen des seit April 2017 von der VolkswagenStiftung geförderten und gemeinsam vom Museum Ulm, der Hochschule Pforzheim und der Folkwang Universität der Künste getragenen Forschungsprojekts „Gestaltung ausstellen. Die Sichtbarkeit der HfG Ulm: Von Ulm nach Montréal“ findet am 15. und 16. Februar 2018 erstmals ein Workshop statt. Unter dem Titel „Raus aus der HfG Ulm: die Öffentlichkeit der Gestaltung“ soll in den Räumen der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Pforzheim das Verhältnis von Gestaltung und Öffentlichkeit in den Blick genommen und nach einjähriger Projektlaufzeit eine erste Wegmarke gesetzt werden. Im Mittelpunkt steht dabei die Hochschule für Gestaltung (HfG) Ulm, die in den fünfzehn Jahren ihres Bestehens nicht nur mit ihren Gestaltungen für Braun oder die Lufthansa Geschichte schrieb, sondern auch die Designdebatten der Nachkriegszeit prägte. Das in Ulm entwickelte pädagogische Konzept, das sogenannte „ulmer modell“, ist bis heute national wie international einflussreich geblieben. Das Selbstverständnis der Hochschule und ein neues Bewusstsein für Gestaltung zeigen sich insbesondere in den Ausstellungen, mit denen sich die HfG im In- und Ausland präsentierte, aber auch in der von der Hochschule herausgegebenen Zeitschrift „ulm“. Ausstellungen und ihre mediale Gestaltung im Kontext einer fortschreitenden Institutionalisierung des Designbetriebs trugen im Zusammenspiel zu einer neuen Öffentlichkeit der Gestaltung bei. In sechs Vorträgen von Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichen Disziplinen wie auch in einem Zeitzeuginnengespräch soll das Feld „die Öffentlichkeit der Gestaltung“ beschrieben und für Diskussionen geöffnet werden. Der Workshop ist öffentlich, um eine Anmeldung unter hfg.ulm (at) gmail.com wird gebeten.

Programm

15./16. Februar 2018


15. Februar

15:00 Begrüßung Thomas Hensel

15:15 Einführung Katharina Kurz

15:30 Panel 1: Moderation Thomas Hensel
Christopher Oestereich (Forschungsprojekt „map 2019 – Bauhaus Netzwerk Krefeld“)
René Spitz (Rheinische Fachhochschule Köln)

18:00 Zeitzeuginnengespräch
Margit Weinberg Staber (Absolventin der HfG Ulm, Publizistin)

16. Februar

10:00 Panel 2: Moderation Martin Mäntele
Christopher Haaf (HfG-Archiv, Folkwang Universität der Künste Essen,
Hochschule Pforzheim)
Linus Rapp (HfG-Archiv, Folkwang Universität der Künste Essen,
Hochschule Pforzheim)

13:00 Panel 3: Moderation Steffen Siegel
Kai-Uwe Hemken (Kunsthochschule Kassel)
Tabea Schmid (Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd)

15:00 Schlusswort
Gastgeber
Thomas Hensel (Hochschule Pforzheim)
Martin Mäntele (HfG-Archiv Ulm)
Steffen Siegel (Folkwang Universität der Künste Essen)

Organisation
Christopher Haaf, Katharina Kurz, Linus Rapp

Kontakt
hfg.ulm (at) gmail.com

Veranstaltungsort
Raum G1.0.18
Hochschule Pforzheim
Fakultät für Gestaltung
Holzgartenstraße 36
75175 Pforzheim