ulmer modelle – modelle nach ulm

ulmer modelle-modelle nach ulm

Deutsch/Englisch
2003. 208 Seiten, 259 Abb., davon 70 farbig,
23,80 x 30,00 cm
Broschur
Hatje Cantz, Stuttgart
EUR 28,00, SFR 48,00 (zuzüglich Versandkosten)
Bestellbar über das Ulmer Museum, Marktplatz 9, 89073 Ulm,
Tel.: 0731/161-4301
e-mail info.ulmer-museum@ulm.de

2003

ulmer modelle - modelle nach ulm
Hochschule für Gestaltung Ulm 1953-1968

Auszeichnung
Die Publikation wurde von der Stiftung Buchkunst als eines der schönsten Bücher des Jahres 2003 ausgezeichnet.

Rechtzeitig zum 50. Gründungsjubiläum der von Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill 1953 ins Leben gerufenen Hochschule für Gestaltung in Ulm (HfG) würdigt die umfassend illustrierte Publikation die bahnbrechende Arbeit dieser Institution. Ausgehend von einem antifaschistischen Gründungsimpuls hatte sich an der HfG ein demokratisches Bewusstsein entwickelt, das in die Gestaltung mit einfließen sollte. Es wurden - gesellschaftlich und ökologisch verantwortlich - möglichst langlebige und funktionelle Produkte entworfen, die den sich verändernden politischen und produktionstechnischen Bedingungen Rechnung trugen. Das pädagogische Konzept der Hochschule, das so genannte ulmer modell, steht im Zentrum dieser Publikation. Es zeichnete sich durch eine neuartige systematische Entwurfsmethodik und die Förderung interdisziplinärer Teamarbeit aus. Das Berufsbild des »Industrie-Designers« in seiner heutigen Form wurde durch die HfG mitgeprägt. Maßgeblich war daran Tomás Maldonado beteiligt, der ab 1958 umfassende Änderungen des Lehrplanes einleitete. Viele der bis zur Schließung im Jahr 1968 an der HfG ausgebildeten Gestalter unterrichten heute selbst im Bereich Design. Sie tragen so die spezifischen Entwurfsansätze des ulmer modells im Sinne von neuen modellen nach ulm weiter. Welchen großen Einfluss die Hochschule erzielte, wird überdies deutlich anhand einiger vorgestellter Beispiele der Designausbildung in Asien, Nord- und Südamerika oder auch Indien.

Hrsg. Dagmar Rinker, Marcela Quijano und Brigitte Reinhardt, Ulmer Museum/HfG-Archiv, Texte von Gui Bonsiepe, Bernhard E. Bürdek, Silvia Fernández, Brigitte Hausmann, William S. Huff, Martin Mäntele, Shutaro Mukai, Sudhakar Nadkarni, Joachim Kaiser, Norbert Kurtz, Bernd Meurer, Marcela Quijano, Wolf Reuter, Dagmar Rinker, Eva von Seckendorff und Elisabeth Walther